Die Geschichte der Pyrotechnik

Die Geschichte der Feuerwerkskunst geht wahrscheinlich bis in die Song-Dynastie Chinas zurück. Die ersten Darbietungen zeigten jedoch reine Knalleffekte, keine Lichter und Farbeffekte. Aus dem Gebrauch des Schwarzpulvers entwickelte sich in Italien eine eigene europäische Feuerwerkskunst, die sich über den ganzen Kontinent verbreitete.

Besonders in der Barockzeit stellten Feuerwerke einen wichtigen Teil der höfischen Feste dar, was sich bis heute durch die sogenannten Barockfeuerwerke zeigt. In den darauf folgenden Jahrhunderten wurde die Pyrotechnik weiterentwickelt, bis aufwändige Feuerwerksdarstellungen heutzutage mit Computertechnik in ganz neuer Präzision möglich wurden.

In Amerika und Europa sind die Feuerwerke vor allem zu Silvester nicht mehr wegzudenken. Auch zu Feiertagen, aber auch zu großen privaten Feiern stellen sie eine beliebte Form der Unterhaltung dar. Auch zu Großveranstaltungen wie Fußballspielen und nicht zuletzt in der Bühnentechnik spielen Feuerwerke eine wichtige Rolle.

Der Brauch des Feuerwerks zu Silvester

Die Tradition des Böllerns und der Feuerwerke zu Silvester geht auf alte heidnische Bräuche zurück, die heute allerdings kaum noch bekannt sind. Ursprünglich dienten die lauten Geräusche der Geistervertreibung. Die bösen Geister sollten vertrieben und nicht mit in das neue Jahr genommen werden.

Später wurden Feuerwerke zu Freudenfesten und staatlichen Festen sowie zu Ehren von Schutzheiligen veranstaltet. Heutzutage symbolisieren die Raketen und Böller zu Silvester eher die Freude über das Ende des alten Jahres und läuten den Beginn des neuen Jahres ein.